
Die Verbindungen „Bewusstheit – Natur -
Ganzheit - Mensch“ finden sich in den Themen der ALLGLOBE
Bildung. Durch die gegenseitige Wertschätzung der Mitwirkenden
und durch das Zusammenfließen der verschiedenartigen Begabungen
und Talente in ErmutigungsProjekten kann ein wertvoller Beitrag
für das Ganze, die Gemeinschaft, die eigene Entwicklung und
Berufung entstehen.
Durch den Umgang mit andersartigen
Kindern und Jugendlichen können Schülerinnen und Schüler in
Offenheit und in Wahrnehmung ihres Mitgefühls für den achtsamen
Umgang miteinander sensibilisiert werden.
In der ALLGLOBE Bildung
entscheiden die Kinder und Jugendlichen, die Schülerinnen und
Schüler – gesetzeskonform nach den Vorgaben der vereinten
Nationen, der Europäischen Union und des Grundgesetzes - in
freier Selbstbestimmung, an welchen Angeboten sie
teilnehmen wollen. Dazu gehört auch, dass alle – unabhängig vom
Alter – Zugang zur ALLGLOBE Bildung haben.
Inklusion wird hier im definierten
Sinn gelebt: „Lat. einschließen - dass alle Menschen unabhängig
von Geschlecht, Herkunft, Behinderung oder Ähnlichem von Anfang
an ganz natürlich dazugehören und gleich-berechtigt am
gesellschaftlichen Leben teilnehmen – Vielfalt.“


Schule im
Sinne der ursprünglichen Wortbedeutung:
"Schule (lateinisch
schola von griechisch σχολή) Ursprungsbedeutung: 'freie Zeit',
'Müßiggang', 'Nichtstun', 'Muße'." [wikipedia]
Alle, die an der ALLGLOBE Bildung
teilhaben, verbleiben vom Beginn bis zur Beendigung der Bildung
gemeinsam altersübergreifend zusammen; dies kann zu entspanntem
Lernen ohne Druck führen und zu gegenseitiger Wertschätzung für
unterschiedliche Begabungen und Talente, sowie der Möglichkeit,
im Team gemeinsam kreative Lösungen zu finden. Die ALLGLOBE
Bildung kann durch freie Selbstbestimmung und an Begabungen und
Talenten orientiertem Lernen die Freude und Offenheit, sich auf
Kreativität einzulassen, vermitteln.
In der ALLGLOBE Bildung ist die
Basis die Absolvierung der Kurse Rechnen, Schreiben und Lesen.
Auch hier bestimmen die Schülerinnen und Schüler selbst das
Tempo beim Lernen und treffen auch die Entscheidung, wann sie
den Test für den entsprechenden Nachweis machen wollen. Alle
anderen Angebote in der ALLGLOBE Bildung sind an Begabungen und
Talenten orientiert und können frei gewählt werden. Es gibt
keine Be-Wertung durch Be-Notung; das fördert die Wahrnehmung
der Eigen-Verantwortung und Selbst-Bestimmung der Schülerinnen
und Schüler.

Lehrer sind in diesem Sinne
Begleiter - das bedeutet, dass ein offener, gleichwertiger
gemeinsamer kreativer Austausch zwischen allen Beteiligten
entsteht - sowohl bei Begleitern, als auch bei den Kindern und
Jugendlichen. Jeder kann Jeden inspirieren. Dies kann auch eine
Ermutigung sein, in Offenheit kreative neue Lösungen zu "er-
finden", die Allem dienen - und für die Herausforderungen des
Lebens und des Alltags sinnvolle Entscheidungen zu treffen und
danach zu handeln. Für die Begleitung sind entsprechend
ausgebildete Moderatoren zuständig.

Wirkstätten und
externe Wirkorte
Neben den Wirkstätten für diesen
Austausch werden Kreativräume – Werkraum, Experimentierräume,
Küche, Bewegungsstätten, Musik- und Theaterräume, Digitalraum,
Treffpunkt und Schulgarten, gegebenenfalls mit Tieren -
vorgesehen.
Externe Wirkorte sind Orte, an denen Menschen
bereits einer Berufung folgen und mit Herz ihre Begabungen und
Talente einbringen. Diese Wirkorte können für Kinder und
Jugendliche innerhalb der ALLGLOBE Bildung auch
Inspirationsquelle sein, um in Offenheit Einfälle und Impulse zu
empfangen, um ihre Begabungen und Talente wahrzunehmen und
gegebenenfalls daraus eine Berufung zu entwickeln. Dazu kann
auch ein ständiger gemeinsamer Austausch erfolgen. Die extern
Mitwirkenden in der Industrie, im Handwerk, im Gewerbe, in den
Ämtern und Institutionen können mit ihren vielfältigen
Möglichkeiten an den entsprechenden Wirkorten zu den Themen der
ALLGLOBE Bildung kreativ beitragen.
„Man kann dem
Menschen nichts lehren,
man kann ihm nur helfen, es in sich
selbst zu finden“
[Galileo Galilei, 1564-1642]
Themen
Die Themen sind darauf ausgelegt,
den Menschen in seiner Gesamtheit wahrzunehmen, in Verbindung
mit Bewusstheit und Natur. Durch die gegenseitige Wertschätzung
der Mitwirkenden und durch das Zusammenfließen der
verschiedenartigen Begabungen und Talente kann ein wertvoller
Beitrag, der Allem dient, für die Gemeinschaft und für weitere
individuelle Entwicklungen entstehen.
Bisher haben sich im
Großraum Mönchengladbach bereits über vierzig freie Mitwirkende
an Wirkorten bereit erklärt, Kindern und Jugendlichen - bei
Interesse - die Möglichkeit zu bieten, ihre Berufung zu finden.

„Bildung ist das, was übrig bleibt,
wenn
man all das, was man in der Schule gelernt hat, vergisst.“
[Albert Einstein, 1879-1955]